Zum Gottschalkhof

Der Gottschalkhof stand früher nicht dort, wo heute die entsprechende Straße liegt. Er lag vielmehr gegenüber des Frankensteiner Hofs in der Großen Rittergasse. Seinen Namen bekam der Gottschalkhof nach einem Ritter Gottschalk, einem Nachkommen Heinrichs von Praunheim. Beschreibungen dieses Hofs decken sich mit denen des späteren Paradieshofs, sodass vermutet wird, dass der Hof in der … Zum Gottschalkhof weiterlesen

Zum Schlegelhof

Der Schlegelhof lag früher nicht dort, wo heute die entsprechende Straße ist, sondern in der Dreikönigsstraße 48 (heute unbebaut). Viel mehr wissen die Historiker nicht über den Schlegelhof. Er wurde 1482 erwähnt, ging später an den Deutschen Orden über (die Jahreszahl ist nicht überliefert) – ob durch Verkauf, Spende oder Testament ist nicht bekannt.

Zum Laurenburger Hof

Der Laurenburger Hof stand früher nicht dort, wo heute die Straße nach ihm benennt ist. Vielmehr stand er am Beginn der Dreikönigstraße (heute wäre sein damaliger Standort die Dreikönigstraße 2). Er gehörte den von Laurenburg, einem alten Adelsgeschlecht, das die Stammväter der von Nassau waren. Es gibt zahlreiche Beziehungen der von Laurenburg zum Deutschen Orden. … Zum Laurenburger Hof weiterlesen

Zum Apothekerhof

Der Apothekerhof war ein Gutshof, der im Südwesten Sachsenhausens am Anfang der Mörfelder Landstraße lag (also nicht dort, wo heute die Straße ist). „Apothekerhof“ hieß das Gut keine hundert Jahre. 1768 kam der Brommenhof an den Apotheker Johann Bernhard Henrici und wurde nun „Apothekerhof“ geannt. 1866 wird der Apothekerhof durch Brandstiftung vollkommen vernichtet. Ein Bezug … Zum Apothekerhof weiterlesen

Zum Brommenhof

Der Brommenhof war ein Gutshof, der im Südwesten Sachsenhausens am Anfang der Mörfelder Landstraße lag (also nicht da, wo jetzt die Straße „Zum Brommenhof“ ist). Der Hof war für die Stadt so bedeutend, dass zu ihm einiges überliefert ist. 1372 erhält der langjährige Bürgermeister Siegfried von Marburg zum Paradies vom Kaiser diesen Hof. Siegfried von Marburg … Zum Brommenhof weiterlesen

Deutschherrnufer

Das Deutschherrnufer ist eine der drei Straßen, die es schon vor dem Bau des Deutschherrnviertels gab. Auf einem Stadtplan von 1895 gibt es erstmals eine Straße vom Deutschordenshaus (gegenüber der Alten Brücke) über den Frankensteiner Platz bis zum Schlachthof. Sie heißt Deutschherrnkai. Einige Jahrzehnte später heißt die Straße Deutschherrnufer und reicht bis nach Offenbach (die … Deutschherrnufer weiterlesen

Das Main-Plaza

  Der Anfang des Deutschherrnviertels ist schnell beschrieben: Es beginnt beim "abgebrochenen Goldzahn". Das Main-Plaza ist ein mit seiner Architektur im New-York-Style der 30-er Jahre des letzten Jahrhunderts ein auffälliges Gebäude, das den Walther-von-Cronberg-Platz bestimmt (die Hausnummer 1 ist folgerichtig). 2001 wurde der etwa 90 Meter hohe Turm mit den exklusiven Wohnungen fertig. Das Main-Plaza … Das Main-Plaza weiterlesen

Deutscher Orden

Der Deutsche Orden widmet sich heute vor allem karitativen Aufgaben (seine Keimzelle hat er in einem Krankenhaus). Doch er hat eine blutige und militaristische Geschichte. Am bekanntesten ist sein Einsatz in Kreuzzügen sowie die Durchsetzung eines eigenen Staats in Ostpreußen (1230-1561, wesentliche Teile des heutigen Estland und Lettland bildeten den Deutschordensstaat). Vieles, was „Missionierung“ genannt … Deutscher Orden weiterlesen

Grüne und FDP stark

Das Deutschherrnviertel bildet mit wenigen weiteren Straßen den Wahlbezirk 331-01. Es ist ein bürgerlich-liberales Viertel mit überproportional vielen Gutverdienenden, wenigen konfessionell gebundenen Menschen und einer jungen Altersstruktur. Bei der Landtagswahl 2018 und dann wieder bei der Europawahl 2019 wurden die Grünen in diesem Viertel stärkste Partei. Bei der Europawahl holten Sie über 16 % mehr … Grüne und FDP stark weiterlesen